Behörden bereiten neue Standards für die Haltung von Haushunden vor
Das Amt des Kommissars für Umwelt und Tierschutz hat beschlossen, die Arbeit an neuen Hundeverordnungen zu beschleunigen. Nachdem das Parlament das Tierschutzgesetz 2022 abgelehnt hat, wird sich die Behörde mit dem parlamentarischen Ausschuss für Umwelt und dem Juristischen Dienst zusammenschließen. Ziel ist es, die notwendigen Anforderungen in künftige Gesetzesnovellen zu schreiben und zu formalisieren.
Diskutiert werden die Mindestanforderungen, die Hundehalter in Zypern erfüllen müssen. Diese Normen umfassen alles von der Größe des Geheges über die Qualität des Futters bis hin zur Notwendigkeit täglicher Spaziergänge. Im Wesentlichen wollen die Behörden den Hunden menschenwürdige Lebensbedingungen garantieren.
Die Behörde betont, dass es sich dabei nicht um reine Bürokratie handelt. Die Regeln werden den Inspektoren helfen, die Lebensbedingungen der Hunde zu überwachen und schnell zu reagieren, wenn etwas nicht in Ordnung ist.
Die Liste der Anforderungen umfasst unter anderem:
- Ein fester, rutschfester und sauberer Boden im Gehege
- Ein Ruhebereich mit einer trockenen, weichen Oberfläche
- Die Möglichkeit, die Außenwelt zu sehen und zu hören
- Kommunikation mit einem Menschen (Betreuer)
- Täglicher Zugang zu Futter und sauberem Wasser
- Schutz vor Hitze, Regen und Kälte
- Belüftung, natürliches Licht und Tag/Nacht-Rhythmus
- Regelmäßige Spaziergänge je nach Rasse und Gesundheitszustand
- Mindestgröße des Geheges je nach Hund.

Image by Csaba Nagy from Pixabay
In Zypern gibt es bereits ähnliche Normen für Tierheime, Zwinger, Tierhotels und vorübergehende Unterkünfte.